(Fortsetzung)
Einmal abgesehen von der Merkwürdigkeit, dass eine solch interessante Nach-
richt nur in der spanischen Version von "ZENIT" erscheint und nicht von den anderen Länderausgaben übernommen wird, gibt es eine ganze Reihe von dicken Fragezeichen dazu.
Hat Papst Benedikt sich wirklich derart dem Unbekannten anvertraut?
Den Wunsch, in der Stille zu leben, hat er schon lange gehabt. Für Papst Benedikt war das Papstamt immer auch eine große Last, wie er auch ab und zu durchblicken ließ. Da geht es ihm wie manchem anderen Christen, dass man
die Sehnsucht verspürt, in die Einsamkeit zu gehen. Wer den pflichtbewussten Papst einigermaßen kennt, wird aber nicht annehmen, dass er deswegen als Kapitän das Schiff verlässt.
Die Entscheidung zum Rücktritt kann auch deshalb nicht kurzfristig durch eine mystische Eingebung Anfang des Jahres 2013 veranlasst sein, weil es genügend Hinweise gibt, dass der Papst seine Rücktritts-Entscheidung schon lange vorher getroffen hat, und zwar im März 2012 nach seiner Reise nach Kuba und Mexiko.
Das wusste so nicht nur sein Vertrauter Georg Gänswein, sondern auch der Bruder des Papstes. Er sei schon "seit Monaten eingeweiht" gewesen, erklärte dieser später nach dem Rücktritt.
Andeutungen gab es übrigens schon 2010. Im Interview-Buch von Peter Seewald erklärte Benedikt XVI. wörtlich: "Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er... den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch die Pflicht zurückzutreten".
Papst Benedikt war und ist ein intensiver Beter. Da wundert es nicht, dass er eine mystische Erfahrung hatte. Aber Rücktritt kurzfristig und deswegen? -
Das halte nicht nur ich für ein Gerücht...
.
zurück zur Hauptseite ---> HIER KLICKEN !
Da ist die Begeisterung über den Besuch beim Papst em. Benedikt XVI. wohl mit dem geheimnisvollen Besucher durchgegangen, wenn es ihn denn überhaupt gibt.
AntwortenLöschenWarum um alles in der Welt sollte der Papst gerade diesem Besucher so etwas anvertrauen?
Mir scheint, da ist die Nachrichtenagentur einfach bloß einem Wichtigtuer auf den Leim gegangen!
Es würde jeden frommen Katholiken doch sehr wundern, wenn sich Papst Benedikt vor seiner schwerwiegenden Entscheidung nicht im Gebet an Gott gewendet hätte. Aber ob der ihm einen Befehl gegeben hat? Neeeeee !!!
AntwortenLöschenDiesen anonymen Besucher wird es wohl eher nicht gegeben haben-und hier ist noch einmal die alte Seilschaft am Werk, die bei Vatileaks auch schon so hinterhältig am Werk war, daß sich A.Tornielli als nützlicher Idiot für die Weiterverbreitung zur Verfügung gestellt hat, läßt ihn in einem sehr zweifelhaften Licht erscheinen. Aber eine Folge könnte die Plauderei dieses Gastes ( deutschsprachig und wendet sich an die spanische Abteilung von Zenit?)haben, daß unser Papa emeritus nun noch weniger oder gar keine Besucher mehr empfangen kann. Wenn man wollte, könnte man übrigens sicher sehr schnell herausfinden, wer die Plaudertasche war.
AntwortenLöschen