Freitag, 21. Juni 2013

Bye, bye, Ökumene? -- Evangelische Kirche beschließt das Eheverständnis "light"...

(Fortsetzung)
Nicht nur allen ökumenischen Bemühungen wurde damit ein Tritt versetzt.
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-
van Elst
erklärte in einem Interview zur beschlossenen "Orientierungshilfe", damit zeige der Rat der Evangelischen Kirche, "dass die Überzeugungen der beiden Kirchen hier offensichtlich immer weiter auseinander" lägen. Und dann wurde er für deutsche Ver-
hältnisse erstaunlich deutlich: "Die deut-
schen Bischöfe sind sehr besorgt darüber, wie hier in einem offiziellen Text... eine Relativierung der lebenslang in Treue gelebten Ehe erfolgt..."

Nicht nur die Katholiken sind durch den evangelischen Vorstoss verletzt. Auch
Glaubensbrüder und -schwestern aus den eigenen Reihen sind von den Socken: So erklärten etwa Ver-
treter der Evangelischen Allianz, das neue Papier sei eine "auffällige Abwertung" des bisherigen Ehever-
ständnisses und "eine Absage an..." die "natürliche Schöpfungsordnung". Das sei "aus theologischer Sicht inakzeptabel".
Jubel herrscht verständlicherweise dagegen in den Reihen von Medien der Schwulen und Lesben. Überschriften wie "Homo-Ehe ist jetzt bibeltauglich" verraten schon genug...

Die Formulierungen bei der Vorstellung des neuen Textes lassen für die Zukunft weiteres Unheil erwarten. Es handele sich hier um einen Schritt der Befreiung "von Vorurteilen und Abgrenzungen", erklärte die stellvertretende Kommis-
sionsvorsitzende. Nun denn, mal sehen, wo die Befreiung von den Fundamenten enden wird...

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Interview mit Limburger Bischof ---> KLICKEN !

"Orientierungshilfe" 162 S. pdf ---> KLICKEN !
"Tagespost": Abschied vom Familienbild ---> KLICKEN !
Jan Fleischhauer im "SPIEGEL" ---> KLICKEN !

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6 Kommentare:

  1. Ganz ehrlich: Wer braucht denn bitteschön eine Hochzeit im Heißluftballon??? Was für eine Spaßgesellschaft...

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    1. Dringender Hinweis an "Marco":
      Weitere Kommentare von Ihnen werde ich nicht mehr veröffentlichen, wenn diese auf eine gewerbliche Seite verlinken!

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    2. Noch ein weiterer Hinweis an meine Leser:
      KLICKEN SIE IN OBIGEM KOMMENTAR DEN NAMEN "MARCO" BITTE NICHT AN!

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  2. Helmut Schneider21. Juni 2013 um 15:59

    Die evangelische Kirche will sich also mit diesem Schritt an die veränderten Realitäten anpassen.
    Na, dann demnächst viel Spaß mit anderen Formen von Sexualität, wie sie heutzutage praktiziert werden. Die müssten dann logischerweise auch akzeptiert und gesegnet werden, wenn man keinen ausgrenzen will.
    Also: - Sex mit Minderjährigen
    - Sex mit Tieren
    ...
    Da fällt jedem selbst sicher noch mehr ein!

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  3. Bye, bye, Ökumene? Was für eine Ökumene denn, um Himmels Willen?

    Eine Ökumene, die diesen Namen verdient hätte, hat es doch mit der evangelischen Kirche, pardon! mit den Protestanten, noch niemals gegeben und KANN es auch niemals geben. Es sei denn die Protestanten kehren reumütig in den Schoss der Mutter Kirche zurück und unterwerfen sich dem Papst bedingungslos.

    Hat den niemand Dominus Jesus gelesen?

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  4. Auch innerhalb der eigenen evangelischen Reihen wächst die Kritik an diesem Empfehlungspapier für die Gemeinden. Heute fand ich eine kurze Betrachtung des evangelischen Medienmagazins Pro mit der Überschrift"Warum eigentlich noch heiraten?" -- In der Tat: Wenn alle Lebensentwürfe angeblich gut sind, können evangelische Christen sich das Heiraten sparen:

    http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar.html?&news[action]=detail&news[id]=6758

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