(Fortsetzung)
In einer Zeit, in der es keine Tiefkühltruhen und Kühlschränke gab, war das Salzen eine der bekanntesten Konservierungsmethoden. Es versteht sich von selbst, dass man dafür beachtliche Mengen benötigte. In der Medizin wurde Salz z.B. zur leider recht schmerzhaften Desinfektion von Wunden eingesetzt. Dabei denken wir auch an die heute noch bei Hautkrankheiten erfolgreich angewandte Badekur im extrem salzhaltigen Toten Meer. Und wenn man im Krankenhaus eine Infusion bekommt, zählt die Kochsalzlösung immer noch
zu den Klassikern.
Bei den Israeliten und sicher auch bei anderen Völkern gehörte das gemein-
same Verzehren von etwas Salz zu den gebräuchlichsten Gesten der Gastfreundschaft, und selbst bei den rituellen Opfergaben für Gott spielte es eine wichtige Rolle, sodass im Alten Testament sogar vom „Salzbund“ zwischen Gott und Israel die Rede ist (vgl. Num18,19).
Heute noch gibt es bei uns vor allem in ländlichen Gegenden den schönen Brauch, als Nachbarn oder Freunde bei einer Hauseinweihung
oder bei einer Hochzeit Brot und Salz
zu überreichen zum Zeichen, dass man dem Paar für die Zukunft alles Gute wünscht.
Salz ist einfach lebensnotwendig, das wissen wir nicht erst heute. Mindestens fünf Gramm muss ein Erwachsener täglich zu sich nehmen. Salzen muss man, aber mit Maß und Ziel, gewissermaßen mit Fingerspitzengefühl. Kippt man das Salz gleich löffelweise ins Essen, dann ist die sprichwörtliche Suppe schnell versalzen und ebenso ungenießbar wie im anderen Falle, wenn das Salz ganz fehlt.
Wie wichtig das Salz für den guten Geschmack ist, merkt man allerdings erst dann so richtig, wenn es mal vergessen wurde. Brot ohne Salz – das schmeckt einfach nicht. Nudeln und Kartoffeln und vieles mehr schmecken ohne eine kleine Portion Salz einfach „nach nichts“, wie man gerne im Volksmund sagt. Erfahrung und Geschmackssinn sorgen bei der Zubereitung dafür, dass die Speisen mit der gewissen Prise Salz so richtig lecker schmecken. Im heutigen Evangelium geht es unter anderem auch um Salz. ...
In einer Zeit, in der es keine Tiefkühltruhen und Kühlschränke gab, war das Salzen eine der bekanntesten Konservierungsmethoden. Es versteht sich von selbst, dass man dafür beachtliche Mengen benötigte. In der Medizin wurde Salz z.B. zur leider recht schmerzhaften Desinfektion von Wunden eingesetzt. Dabei denken wir auch an die heute noch bei Hautkrankheiten erfolgreich angewandte Badekur im extrem salzhaltigen Toten Meer. Und wenn man im Krankenhaus eine Infusion bekommt, zählt die Kochsalzlösung immer noch
zu den Klassikern.
Bei den Israeliten und sicher auch bei anderen Völkern gehörte das gemein-
same Verzehren von etwas Salz zu den gebräuchlichsten Gesten der Gastfreundschaft, und selbst bei den rituellen Opfergaben für Gott spielte es eine wichtige Rolle, sodass im Alten Testament sogar vom „Salzbund“ zwischen Gott und Israel die Rede ist (vgl. Num18,19).
Heute noch gibt es bei uns vor allem in ländlichen Gegenden den schönen Brauch, als Nachbarn oder Freunde bei einer Hauseinweihung oder bei einer Hochzeit Brot und Salz
zu überreichen zum Zeichen, dass man dem Paar für die Zukunft alles Gute wünscht.
Salz ist einfach lebensnotwendig, das wissen wir nicht erst heute. Mindestens fünf Gramm muss ein Erwachsener täglich zu sich nehmen. Salzen muss man, aber mit Maß und Ziel, gewissermaßen mit Fingerspitzengefühl. Kippt man das Salz gleich löffelweise ins Essen, dann ist die sprichwörtliche Suppe schnell versalzen und ebenso ungenießbar wie im anderen Falle, wenn das Salz ganz fehlt.
Wie wichtig das Salz für den guten Geschmack ist, merkt man allerdings erst dann so richtig, wenn es mal vergessen wurde. Brot ohne Salz – das schmeckt einfach nicht. Nudeln und Kartoffeln und vieles mehr schmecken ohne eine kleine Portion Salz einfach „nach nichts“, wie man gerne im Volksmund sagt. Erfahrung und Geschmackssinn sorgen bei der Zubereitung dafür, dass die Speisen mit der gewissen Prise Salz so richtig lecker schmecken. Im heutigen Evangelium geht es unter anderem auch um Salz. ...
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PREDIGT -- 5. Sonntag im Jahreskreis A --- 9.2.2014
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Predigt P. Georg Raiml SVD
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Pfr. Bruno Layr: Gottesdienstentwurf / Predigt
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Predigt Eberhard Gottsmann: „Salz ohne Geschmack?“
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Predigt Pfr. Michael Thein
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Predigt Sandra Lenke, Köpenick (pdf)
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Predigt Franz Kogler: „Ihr seid das Salz der Erde“ (pdf)
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Prediger Markus Gulden: „Lebenswerte…“ (pdf)
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Predigt Pfr. Dr. Johannes Holdt
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VIRC Wien: Lesungstexte und Kurzkommentar (pdf)
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Ausmalbild für die Kinder (pdf)
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Kindergottesdienst-Tipps: „Salz der Erde“
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Salz kann sogar zur Mordwaffe werden
>> BITTE KLICKEN !
Zusatzstoffe im Essen: „Echt künstlich – die Suppe lügt“
>> BITTE KLICKEN !
„DER STERN“: „Erdbeerjoghurt mit Erdbeeren? – Schön wär’s!“
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Kindergottesdienst-Tipps: „Salz der Erde“
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Salz kann sogar zur Mordwaffe werden
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