Erst im Gesamtzusammenhang wird ganz klar,
um was es Jesus hier geht.
Es wird für die Jünger bald eine Zeit kommen, da werden sie heftigen Liebes-
kummer bekommen nach ihrem Herrn. Der Herr, dessen Ruf sie vom Arbeits-
platz weg gefolgt sind, wird sie verlassen.
Was passieren wird, ist absehbar: Sie werden sich ziemlich allein gelassen fühlen. Zeiten der Trennung aber sind für Liebende besonders schwer, wie
viele von uns aus eigenem Erleben wissen.
Jesus weiß wie wir aus unserer Lebens-
erfahrung, dass Liebe nicht nur eine Sache des augenblicklichen Gefühls sein kann. Erst himmelhochjauchzend, verliebt bis über beide Ohren, und dann? War das Feuer der Liebe vielleicht nur ein Stroh-
feuer, das schneller abbrennt, als man sich das eigentlich gedacht hat?
So manche gescheiterte Ehe ist an erkalteten Gefühlen zerbrochen. Nicht umsonst spricht die Alltagssprache übrigens davon, dass man jemand gut leiden kann – das Mitleiden mit dem geliebten Partner gehört dazu, wenn man jemand wirklich ganz besonders gern hat. Wirklich lieben heißt auch, sich selbst nicht in den Vordergrund stellen, sondern eige-
ne Wünsche und Interessen am Partner orientieren, sich auch mal zurücknehmen dem anderen zuliebe.
Jesus will denen, die ihm nachfolgen, also auch uns heute, eindringlich klar-
machen, dass es nicht genügt, im Überschwang der Gefühle von Jesus be-
geistert zu sein, also ähnlich zu fühlen wie ein Verliebter. Es ist zwar verständ-
lich, dass wir uns so etwas wünschen, das besondere religiöse Erlebnis, den heiligen Schauder, die wunderschöne Hl. Messe, die uns mit Glanz und Gloria bis in die Zehenspitzen elektrisiert oder auch die mitreißende Stimmung beim Weltjugendtag oder in Taizé. Verständlich, dass wir Menschen uns wünschen, schon auf Erden ein bißchen durch Gottes Schlüsselloch schauen zu dürfen...
...
Weiterlesen?... Sie können die vollständige aktuelle Predigt
selbst herunterladen und auch ausdrucken:
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... und hier können Sie die Predigt, die Linktipps usw.
wie eine Zeitung umblättern und lesen:>
.
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Es wird für die Jünger bald eine Zeit kommen, da werden sie heftigen Liebes-
kummer bekommen nach ihrem Herrn. Der Herr, dessen Ruf sie vom Arbeits-
platz weg gefolgt sind, wird sie verlassen.
Was passieren wird, ist absehbar: Sie werden sich ziemlich allein gelassen fühlen. Zeiten der Trennung aber sind für Liebende besonders schwer, wie
viele von uns aus eigenem Erleben wissen.
Jesus weiß wie wir aus unserer Lebens-
erfahrung, dass Liebe nicht nur eine Sache des augenblicklichen Gefühls sein kann. Erst himmelhochjauchzend, verliebt bis über beide Ohren, und dann? War das Feuer der Liebe vielleicht nur ein Stroh-
feuer, das schneller abbrennt, als man sich das eigentlich gedacht hat?
So manche gescheiterte Ehe ist an erkalteten Gefühlen zerbrochen. Nicht umsonst spricht die Alltagssprache übrigens davon, dass man jemand gut leiden kann – das Mitleiden mit dem geliebten Partner gehört dazu, wenn man jemand wirklich ganz besonders gern hat. Wirklich lieben heißt auch, sich selbst nicht in den Vordergrund stellen, sondern eige-
ne Wünsche und Interessen am Partner orientieren, sich auch mal zurücknehmen dem anderen zuliebe.
Jesus will denen, die ihm nachfolgen, also auch uns heute, eindringlich klar-
machen, dass es nicht genügt, im Überschwang der Gefühle von Jesus be-
geistert zu sein, also ähnlich zu fühlen wie ein Verliebter. Es ist zwar verständ-
lich, dass wir uns so etwas wünschen, das besondere religiöse Erlebnis, den heiligen Schauder, die wunderschöne Hl. Messe, die uns mit Glanz und Gloria bis in die Zehenspitzen elektrisiert oder auch die mitreißende Stimmung beim Weltjugendtag oder in Taizé. Verständlich, dass wir Menschen uns wünschen, schon auf Erden ein bißchen durch Gottes Schlüsselloch schauen zu dürfen...
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Predigt Pfr. Dr. Jörg Sieger
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Predigt Pfr. Karl Sendker
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Predigten der Karl-Leisner-Jugend >> BITTE KLICKEN !
Gottesdienstentwurf / Predigt von Pfr. Bruno Layr
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Predigt Eberhard Gottsmann: „Gottes Geist – auch heute“
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Predigt Pfr. Wilhelm Weber: „Der Paraklet“ (pdf)
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Predigt P. Gottfried Eigner OSA
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VIRC Wien: Lesungstexte und Kurzkommentar (pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Die Liebe zu Jesus – ausgelegt von Prof Dr. Ludwig Volz
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Lesehilfe des Katholischen
Bibelwerks (pdf)
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